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Allgemeine ReisetippsGrundsätzlichesGrundsätzlich gilt: Wer steril lebt, entwickelt keine eigenen natürlichen Abwehrkräfte. Trotzdem sind einige Richtlinien zu beachten, weil in unseren Breiten unser Körper nur Abwehrkräft entwickeln kann mit denen er konfrontiert wird. Daher gibt es allgemeine Maßnahmen die eingehalten werden sollten.
ReisezeitGrundsätzlich gibt es für das gesamte Land keine gleich günstige Reisezeit. Während unserer Sommermonate sorgt der kühle Humboldtstrom dafür, daß die westliche Pazifikküste unter einer dichten Nebeldecke liegt. Ausgenommen ist nur das kleine Gebiet nahe der Grenze zu Ecuador. Jenseits der Anden und im Amazonasgebiet herrscht dagegen um diese Zeit der prächtigste Sonnenschein. Dem Wetter nach sind die Monate Juni, Juli und August daher optimal um Cuzco und Machu Picchu zu besuchen. Getrübt wird diese Tatsache dadurch, daß es um diese Zeit auch die meisten Touristen hinzieht. Dezember bis April strahlt die Pazifikküste unter der Sonne, während die Regenzeit zahlreiche Straßen östlich der Andenkette unpassierbar macht und niedrige Temperaturen in Cuszo beschert.ImpfungenIn vielen Fällen wird über das Thema Gesundheit in Zusammenhang mit Peru mancherlei Unsinn verbreitet. Fundierte Auskünfte erhält jeder in den Tropenmedizinischen Instituten. Diese wissen auch Bescheid in welchem Zeitrahmen bzw. Zeitabständen die Impfungen verabreicht werden dürfen und erstellen einen individuellen Impfplan. Zwei bis drei Monate vor der Einreise sind notwendig, um die Impfungen wirksam durchführen zu können.Gegen Gelbfieber sollte sich jeder impfen lassen, der einen Abstecher in die betroffenen Urwaldgebiete plant. Auskünfte erteilen das Gesundheitsamt und die jeweiligen Tropenmedizinischen Institute. Bei der Einreise wird diese Impfung manchmal kontrolliert (Gelbfieberimpfung darf nur in bestimmten Instituten durchgeführt werden und wird in einem eigenen Impfpass bestätigt). Allerdings ist diese Impfung auch rund um die Uhr auf dem Flughafen in Lima erhältlich und zudem billiger als bei uns. Gegen Wundstarrkrampf (Tetanus) sollte auch in unseren Breiten jeder geimpft sein. Kleine Verletzungen sind schnell passiert. Das gleiche trifft für Kinderlähmung (Polio) und Hepatitis zu. Empfehlenswert ist auch eine Impfung gegen Typhus. Individualreisende, die entlegene Dörfer aufsuchen oder im Dschungel unterwegs sind, sollten sich zusätzlich gegen Tollwut impfen lassen. Einige dieser Impfungen sind in einem Kombi-Serum vereinigt, so dass sich die Anzahl der Stiche in Grenzen hält. www.fit-for-travel.de - Impfmaßnahmen HöhenkrankheitDie dünne Luft oberhalb von 4000 m kann einem Menschen schwer zusetzen. Kopfschmerzen, Schlappheit und Müdigkeit sind Zeichen mangelnder Akklimatisation und vergehen nach ein paar Tagen. Hingegen sind schwere Kopfschmerzen, Atemnot, Herzklopfen, Übelkeit, Appetit- und Schlaflosigkeit Warnzeichen einer drohenden Höhenkrankheit. Dann hilft nur mehr Beatmung mit Sauerstoff und Abtransport in tiefer gelegene Gebiete. Die einheimischen Empfehlung, Kokablätter zu Kauen, nutzt da nur wenig. Grundsätzlich bewegt man sich auf großer Höhe nur langsam und mit Bedacht.Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tourismus in Peru aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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